Wer ein Hobby mit Computern und Elektronik hat weiß, dass der Umgang mit technischen Dingen beileibe nicht für die Mehrheit der Leute zu den Lieblingsbeschäftigungen gehört - insbesondere, wenn das technische Ding nicht tut was es soll.
Das zeigt sich nämlich immer dann, wenn die liebe Verwandt- und Bekanntschaft wieder auf der Matte steht mit einem fahrlässig, mutwillig oder ahnungslos malträtiertem Gerät in der Hand und dem Spruch
Du kennst dich doch mit so was aus ...
Und meistens handelt es sich dann um spannende und präzise formulierte Problemstellungen wie
"Mein Windows ist total komisch geworden ..."
"Ich krieg das Programm nicht ins Internet installiert ..."
"Das Handy geht irgendwie nicht mehr ..."
... kannst du da nicht irgendwas machen?
Super nervig, so was.
Aber manchmal, ganz selten nur, gibt es dann doch mal was Interessantes. - So hatte ich jüngst dieses Gefährt bekommen, um es zu reparieren:
Banana for scale Dieser kleine Panzer nennt sich "Camper Trolley" und ist eine Einparkhilfe für Wohnanhänger: der Anhänger wird oben angekoppelt und per Fernsteuerung navigiert man das ungleiche Gespann zur gewünschten Stelle auf dem Campingplatz.
Das klingt zwar vielleicht erst mal etwas obskur, aber der Campingpanzer hat es durchaus in sich und bringt laut Hersteller eine enorme Zugkraft von 1500kg mit sich. - Das haben wir mit Abschleppseil und Bobbycar natürlich auch umgehend ausprobiert.
Und außerdem macht es irre Spaß, damit durch den Sandkasten auf dem Spielplatz zu pflügen.
Abseits von Spiel&Spaß und dem eigentlichen Verwendungszweck böte sich so ein kleines Monster aber auch prima als Basisplattform für einen Roboter an.
Der Preis wäre mir für eine Roboterbastelei dann allerdings doch etwas zu hoch (um die 1k €, gebraucht, in der Bucht). Und leider ist das Teil ebenso langsam wie stark.
Also wird das nix mit uns - ist repariert und geht zurück an die Besitzer.
PS:
Und was war nun eigentlich kaputt an dem Ding?
⇒ Die Senderbatterie war leer ;-)
Der Roboterclub-Freiburg hat sich wieder getroffen und es gab ein paar neue Basteleien zu bewundern.
So wie diesen fernsteuerbaren WALL-E aus Lego und Pappe.
Kann Kopf und Arme bewegen, Dinge greifen und macht auch einem Terminator alle Ehre Und auch Roboter aus dem 3D-Drucker sind jetzt keine Seltenheit mehr im Club:
Ein Roboter, welcher vom freiBot abstammt
Nachdem ich dieses Jahr bereits eine 3D-Karte im Miniformat gedruckt hatte, habe ich nun den Maßstab etwas erhöht:
Blick nach Westen über das Dreisamtal nach Freiburg und in die Rheinebene Sechs Kacheln á 20 x 20 cm, aneinander geklebt und mit Airbrush und Pinsel bemalt:
Freiburg, Hochrhein und Südschwarzwald (60 x 40 x 4 cm)
Zur Orientierung: Freiburg liegt im Zentrum. Links der Rhein mit ein paar Baggerseen. Aus der Rheinebene ehebt sich der Kaiserstuhl. Ganz oben links befindet sich Sélestat. Links unten kann man noch die östlichen die Ausläufer von Mulhouse erkennen.
Rechts auf der Karte der Südschwarzwald mit dem Schluchsee. Links vom Schluchsee der Feldberg und unterhalb von Freiburg der Schauinsland.
Die Weihnachtszeit scheint mich irgendwie zu sonderbaren Aktionen zu animieren. Jedenfalls hat der goldene TIE-Fighter von vor fast einem Jahr, der eigentlich ein Bastel-Fail war, jetzt doch noch einen guten Zweck gefunden:
Passt zum Kinostart von Star Wars VII und verbreitet festliche Stimmung unterm nerdige Stimmung überm Weihnachtsbaum