Gehen Sie weiter, wir haben hier alles unter Kontrolle...

AKW Fessenheim
Bild: Florival fr, Nuclear power plant Fessenheim (Ausschnitt),
CC BY-SA 3.0
Neues vom Pleiten-, Pech- & Pannenreaktor: Behörde hatte Störfall im AKW-Fessenheim heruntergespielt Dabei geht es um einen Rohrbuch im April 2014. Damals war Wasser in Schaltschränke geflossen und der Reaktor musste heruntergefahren werden.
Was die französischen Behördern und Betreiber damals verheimlicht hatten: das Herunterfahren mit Betriebsmitteln war gar nicht mehr möglich und man musste Bor in den Reaktor einleiten. Nur so zur Info: normalerweise werden Reaktoren über Steuerstäbe und Kühlmittelpumpen kontrolliert. Wenn das aber nicht mehr geht oder es ganz schnell sein muss - also in Notfällen - leitet man Bor in den Reaktor, um die Kernspaltung zu stoppen. Bor kühlt, absorbiert Neutronen und "entschärft" das Uran in den Brennstäben. Das macht man nur, wenn die Kacke so richtig am dampfen ist. Als Griff zum letzten Strohhalm, um eine Kettenreaktion zu verhindern. Aber diese Details kommen natürlich erst jetzt, zwei Jahre später ans Licht. Für Sicherheit und Umwelt habe keine Gefahr bestanden., hieß es damals seitens der Électricité de France. Haltet mich für einen zynischen Pessimisten, aber diese Verlogenheit der Behörden und Betreibern (hierzulande sicherlich ebenso - macht euch da nichts vor) ist genau der Grund, warum ich non-stopp einen Geigerzähler in unserer Wohnung laufen lasse. TICK ... TICK ... TICKTICK ... TICK ...

Wie war denn eigentlich das Wetter so, am Oster-Wochenende des Beinahe-GAUs? [...] Regen, dahinter Übergang zu wechselnder Bewölkung und gebietsweise Schauer, die auch kräftig ausfallen können. [...] Schwacher bis mäßiger Nord- bis Westwind [...] (Quelle) Juhu! Fallout in ganz Mitteleuropa!


Wie bitte?

Strafgesetzbuch §129
Mag mir das mal bitte jemand erklären?
Sieht für mich aus, als ob da eine "kriminelle Vereinigung" das Gesetzt formuliert hat. So vorsorglich für den Fall, dass doch mal jemand aufmuckt. Keine Sorge, alles in Ordnung - wir haben eine Genehmigung. *gesetzbuchrauskram* Schau, hier.

Irrationales Programmieren mit QML

Ich habe Qt5 auf dem Raspberry Pi 2 kompiliert und installiert. Das war zwar ein bisschen umständlich, lief bis jetzt eigentlich ohne unüberwindbare Probleme. Aber jetzt hol' ich gleich die Kettensäge und geb' dem Drecksteil den Rest! Den Code des Küchencomputers portiere ich derzeit auf Qt5 und QtQuick 2.4 und mache ihn unabhängig von Plattform und Auflösung. Er läuft inzwischen gleichermaßen problemlos auf Windows 7 wie auf Debian Wheezy mit LXDE. Nur auf dem Raspberry nicht. Da werden manche Texte nicht angezeigt und das Layout ist verschoben. Und QML wirft mir unzählige Fehlermeldungen entgegen - allen gemein ist, dass sie mit string-Properties zu tun haben. Also habe ich in den letzten Stunden ein Minimalprojekt angelegt um das Problem nachzustellen, einzukreisen und dann eine passende Lösung zu entwickeln. So was kostet Zeit, funktioniert aber immer. Nur hier nicht. Dieser Mistcode bringt mich noch um den Verstand: import QtQuick 2.4 import QtQuick.Window 2.2 Window { id: myWindow width: 400 height: 200 visible: true Text { id: myText text: "12" } Text { x: 30 text: myText.text Component.onCompleted: { myText.text = "99" } } } Das funktioniert genau so, wie es soll. Wenn man aber "99" durch "34" ersetzt, bleibt der zweite Text leer und QML meldet Unable to assign [undefined] to QString in der Zeile text: myText.text. Allerdings nur auf dem Raspberry. Unter Windows und einem x86-Linux macht es, was es soll. Was zur Hölle soll das? Warum gerade "34"?? Warum nicht z.B. "42"??? Nerv! Ich spiele schon mit dem Gedanken wieder zurück auf Qt4.8 zu portieren ...