3000 Euro.
Das sollte die Unterkonstruktion für eine kleine Treppe auf die neue Terrasse der Frau Gemahlin kosten.
Dreitausend.
Klar, von der Stange gibt's das nicht, die Lohnkosten sind hoch und überhaupt und sowieso.
Aber man fängt dann eben doch an, im Kopf an nachzurechnen, ob es das wirklich wert ist.
Dummerweise war ich der Meinung, dass es das nicht ist und ich es selber günstiger kann.
Und jetzt hab ich so ein Projekt an der Backe und bin im Zugzwang. 🙈
Das Material hatte ich schon vor einiger Zeit bestellt, zugesägt habe ich es auch irgendwann mal vor ein paar Wochen schon und heute gab es wirklich keine Ausrede mehr, es zu einer Treppe zusammenzuschweißen.
It's not much. But honest work.
Bis man das ganze Material und Werkzeug aus dem Keller in den Carport getragen hat, Strom und Schutzgas bereit stehen und man endlich "ready to play" ist, ist gefühlt der halbe Tag schon rum und dann reicht so ein Samstagmittag natürlich nicht für die Aktion. Also muss es mit der Schweißerei bei nächster Gelegenheit weitergehen.
Und dann muss das Teil irgendwie gegen Rost geschützt werden...
Und dann müssen Löcher für Fundamente gegraben werden...
Und dann muss es am Zielort eingebaut werden...
Und dann müssen noch Holzstufen draufgeschraubt werden...
Und dann und dann und dann ...
Eigentlich klingen 3000€ jetzt gar nicht mehr so schlecht. 😅